Rahmen-Antennenmodule
auch
“Magnetic-Loops”
genannt

 

eignen sich wegen der niedrigen Windungszahl
 (meistens nur eine Einzige)
 besser für den DX-Empfang auf höheren Frequenzen als Ferrit-Module.

Die Richtwirkung ist mit steigender Frequenz jedoch immer weniger ausgeprägt. Jedoch bietet sich auch hier die Möglichkeit, Störungen (z.B.: atmosphärischer Art) durch Ausnutzen der Richtwirkung zu minimieren.

“Magnetische” Rahmenantennen liefern bei schlechtesten Empfangsbedingungen, wie in Gebäuden (mit dickem Mauerwerk oder Beton) bzw. ungünstiger Lage (Erdgeschoß, Keller)
 die besten MW/KW-Empfangsergebnisse.

Zur Zeit stellen wir nur einen Typ von Rahmen-Antennenmodul her, nämlich die ML2.
Es handelt sich hierbei um den zuletzt entwickelten Typ
Da die ML2 ihre zahlreichen Vorgänger-Modelle, empfangstechnisch allesamt vereint und in ihrer Leistung meistens noch übertrifft, wurde die Produktion der älteren Modelle eingestellt.

Die ML2
stellt die Weiterentwicklung der bereits 1993 erschienenen und damit schon fast legendären ML1-S dar.

Das unveränderte Bestehen über einen solch großen Zeitraum läßt erahnen, daß einiges an Aufwand zu betreiben war, dieses Modul zu verbessern!
Es ist gelungen!



Die nebenstehende Abbildung zeigt die ML2 mit der Basisstation GS3-SE

Bei der ML2 handelt es sich um eine neue Loop von ebenfalls 50 cmDurchmesser, welche den gesamten Frequenzbereich von 250 kHz bis über 30 000 kHz abdeckt!

Zum Lieferumfang gehört eine Tabelle, auf der sämtliche erforderlichen Einstellungen, sowohl am Modul, als auch am Basisgerät GS3-SE für jede Frequenz von 250 kHz bis 35000kHz ablesbar sind. Dies erleichtert das Arbeiten mit dem System erheblich, so daß ein Frequenzwechsel auch für Neueinsteiger zum Kinderspiel wird! Mit ein wenig Routine wird ein Zurückgreifen auf die Tabelle nicht mehr nötig sein!

Features

  • 5 mm starkes Alu-Rohr, abnehmbar und dadurch besser transportierbar!
  • Bereichswahl über Dreh-Kippschalter-Kom- bination
  • 6 Frequenzbereiche
  • Resonanz über fast 7 Oktaven
    von 250 kHz bis über 30000kHz!
  • höhere Gütefaktoren als bei ML1-S!
  • besonders in den unteren Frequenzbereichen wesentlich schmalbandiger und dadurch noch besseres Großsignalverhalten des angeschlossenen Empfängers.

Die Abbildung zeigt den Bedienteil der ML2, angeschlossen an eine GS3-SE-Basisstation