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Immer noch relativ neu und sehr begehrt:
das Längstwellen-Empfangsmodul VLF2
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Umschaltbar, dadurch extrem grosser Empfangsbereich
- empfängt ab unter 10kHz!
- ca. 6dB empfindlicher als LW1
- 15 x 200 mm Hohlferritstab
- interne Abschirmung
Frequenzbereich an GS5-SE: < 10kHz bis > 250kHz
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Speziell für den Lang- u. Längstwellenfunk entwickeltes Modul. Es beinhaltet ein wesentlich grösseres Ferrit, welches zur Verringerung von Wirbelstromver- lusten und Intermodulationen im Innern hohl ist, daher handelt es sich eigentlich um ein dickwandiges Ferritrohr. Leider ist dieses Material nicht mehr erhältlich, so dass wir diese Module nur in begrenzter Stückzahl fertigen können. (Wäre das Material erhältlich, wäre es wahrscheinlich “unbezahlbar”). Bedingt durch die relativ grossen Abmessungen, von immerhin 200 x 15 mm, ist es 6 dB empfindlicher als unser LW1-Modul (Im Bereich 30 bis 150 kHz). Da es zu Schade wäre, das Modul nur im VLF-Bereich betreiben zu können, haben wir gleich noch eine zweite Wicklung integriert, welche es erlaubt, die hervorragenden Eigenschaften auch im LW-Rundfunkband zu nutzen. Jedes VLF2-Modul wird individuell gefertigt, d.h. es erhält ein datenspezifisches Label, eine Seriennummer, sowie ein eigenes Datenblatt, woraus die in Abhängigkeit der jeweiligen Einstellungen des Moduls und des Basisgeräts resultierenden Empfangsgrenzen hervorgehen. Die untere Resonanz-Grenzfrequenz liegt bei ca. 12kHz. Die Obergrenze liegt im Mittel um 270 kHz. Fertigungsbedingt sind hier Schwankungen um Plus/Minus 20 kHz normal. Auf die untere Grenze eingestellt, ist das Modul auch für den Empfang noch tieferer Frequenzen durchaus geeignet.(Auf der “unteren Flanke”, rein messtechnisch, arbeitet es so ab 5kHz).
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Leider mussten wir für dieses Modul den Preis erhöhen. da die zugehörigen Ferritstäbe nicht mehr erhältlich sind und wenn sie es wären, dann wären diese extrem teuer. (Vermutlich so zwischen 30 u. 50 Euro das Stück!) Der durchschnittliche Arbeitsaufwand für ein VLF-Modul beträgt ca. 4 bis 5 Stunden! Bei einem Nettopreis von 125.-Euro und dem teuren Ferrit, geht das einfach nicht mehr.
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Interessant ist natürlich auch der Versuch, den einmal im Jahr in Betrieb genommenen und zum Weltkulturerbe ernannten Sender Grimmeton SAQ, zu empfangen. Der Sender befindet sich in Schweden, hat eine Leistung von 200 kW und sendet auf der Frequenz 17,2 kHz im Mode A1. Wir haben das natürlich versucht und waren auch erfolgreich. Als Equipment diente das VLF2-Modul an einer GS3-SE, angeschlossen an einem “EKD511”, der sich wegen seiner steilflankigen Filter aus- gezeichnet für den A1-Modus eignet. Der Empfangserfolg wurde uns auch netterweise durch hier rechts abgebildete QSL-Karte gedankt. Es heisst ja auch was, einen Sender auf 17 kHz über diese Distanz, ohne Aussenantenne, einfach so im Haus, fast 2000km südlich, noch einigermassen lesbar, zu empfangen. Wir haben den Empfang aufgezeichnet und ein mp3-file ins Netz gestellt, für alle Interessierten, die sich das mal anhören wollen. Dazu benötigen Sie natürlich irgend einen Player auf Ihrem PC. Aber die meisten haben ja den “Windows-Media-Player” auf ihrem Betriebssystem mit drauf. Dann sollte das funktionieren. Die Datei ist ca. 6 MB gross.
Um das File abzuspielen, bitte den Button “mp3-Datei laden” anklicken.
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Bei dieser Gelegenheit sei noch ein Buch erwähnt mit dem Titel:
Langwellen- und Längstwellenfunk von Gerd Klawitter, Klaus Herold und Michael Oexner es ist vom Siebel Verlag
ISBN 3-89632-043-2
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